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17/11/2011 Der Lux-Preis wurde an den französischen Film "Les neiges du Kilimandjaro" vergeben

Der Präsident des Europäischen Parlamentes Jerzy Buzeck vergab heute den renommierten Lux-Preis an den Film „Les neiges du Kilimandjaro“ (Schnee auf dem Kilimandscharo) des Marseillaiser Regisseurs Robert Guédiguian. Sein Film kommt heute in die französischen Kinos.

Nach 30 Jahren erfolgreicher Karriere und 17 Filmen zeichnet Robert Guédiguian das Bild eines sozialen Milieus, das von Victor Hugos Gedicht "Les Pauvres Gens" (Die armen Leute) inspiriert wurde. "Les neiges du Kilimandjaro" erzählt die Geschichte eines glücklichen Paares, das gewerkschaftlich engagiert ist: Michel, der gerade seine Ausbildung beendet hat, (Jean Pierre Darroussin) und Marie-Claire (Ariane Ascaride). Ihr friedliches Glück zerbricht jedoch, als sie von zwei bewaffneten und maskieren jungen Männern überfallen werden. Ihre Verzweiflung wird noch heftiger, als sie erfahren, dass der brutale Überfall von einem jungen Arbeiter organisiert wurde, der zusammen mit Michel ausgebildet wurde.

14 Jahre nach seinem Film "Marius et Jeannette" und der Rückkehr in sein Marseillaiser "Reich", lässt uns Robert Guédiguian eine soziale und politische Chronik miterleben, die die Großzügigkeit und das Verzeihen ebenso hochhält, wie die beständige Liebe eines starken Paares in all seiner bloßen Gutherzigkeit.
"Les neiges du Kilimandjaro" ist für das Film festival "Un Certain Regard" in Cannes ausgewählt worden und wird dank einer finanziellen Hilfe von rund 87.000 Euro in der gesamten Europäischen Union gezeigt. Mit dem Geld wird eine Untertitelung in die 23 offiziellen Sprachen der EU und die Version für Seh- und Hörbehinderte möglich.

Die zwei weiteren Preisträger des Lux-Preises sind der griechische Film "Attenberg" von Athina Rachel Tsangari und die schwedische, französische und dänische Coproduktion "Play" von Ruben Östlund.

Seit 2007 belohnt der Lux-Preis filmische Werke, die besonders gut die Universalität europäischer Werte, die kulturelle Diversität und den Konstruktionsprozess des europäischen Kontinents darstellen. Die bisherigen Preisträger des Lux-Preises waren "Auf der anderen Seite" (2007),  "Le silence de Lorna" (2008), "Welcome" (2009) et "Die Fremde" (2010).

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