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05/07/2011 Jean-Luc Bennahmias : "Die EU soll wahrnehmen, dass Sport eine wichtige Angelegenheit ist"

Auch wenn die EU heute Kompetenzen im Sportbereich besitzt, stellt die Abwesenheit von finanziellen Mitteln ein Problem dar. Der Abgeordente Jean-Luc Bennahmias zieht die Notbremse.

Was denken Sie über die Kommunikation, die von der Europäischen Kommission am 18 Januar angenommen wurde ?

Jean-Luc Bennahmias
: Wenn man dieses Dokument aufmerksam betrachtet, wird einem klar, dass die Kommission viele Projekte über verschiedene Fragen hat (Doping, Gewalt, Sportagenten, Naturalisierungen, Finanzierung des Massensports, Bildung und Training durch Sport, Sport und Gesundheit, etc.). Sie möchte sich um diese Fragen kümmern. Dies ist ein sehr guter Punkt. Es ist nicht im Voraus gewonnen. Und ich, der für ein für diese Projekte offensives EU militiert, halte dies für eine sehr gute Sache.

Stellt die Abwesenheit eines « Sport »-Budgets nicht ein Risiko für eine Infragestellung dieser guten Vorsätze dar ?


J-L B
: Heute ist das in der Tat ein Problem. In dieser Phase der schwierigen Verwaltung der nationalen Budgets scheint die EU bei der Idee der Erfindung neuer Ressourcen gelähmt zu sein. Diese Debatte muss früher oder später eingeläutet werden und wir müssen diese Zurückhaltung überwinden.
Zwei Möglichkeiten bieten sich an: ohne wirkliches Sport-Budget für 2014 – 2020 kann sie nicht mehr als vorbereitende Aktionen und bestimmte Studien verlangen. Aber dies geschieht schon seit 2009 und das System wird schnell überfällig.

Dieses think tank wurde 2007 gegründet, und beschäftigt sich mit der Stelle des Sportes in den europäischen Gesellschaften. Jede drei Monate veröffentlicht es eine Zeitschrift zu diesen Fragen.

 Mit einem wirklichen Sport-Budget hat die EU ein Minimum an Mitteln, um seine Sportpolitik zu verwirklichen. Es stimmt aber, dass die aufpassen muss, um sich nicht mit dem Europarat in die Quere zu laufen (zum Beispiel beim Thema Doping oder Gewalttätigkeit, wo der Europarat schon seine Konventionen hat, die juristisch verpflichtet sind!). Sie kann demzufolge Projekte finanzieren, die ein gemeinsames Europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen, gemeinsame Aktionen finanzieren, wie z.B. die Migrationen der jungen Sportler zu regulieren, die Gesundheit durch Sport zu verbessern, etc.
Dies ist ein bedeutendes Thema, die EU muss sich dessen bewusst werden. Wir sprechen immerhin vom finanziellen Fair-Play, von Migrationen minderjähriger Sportler, von Korruption.. Ich denke ausserdem, dass der Sport auf dieser Ebene als Muster gelten kann.

Sie sprechen vom finanziellen Fair-play. Denken Sie, dass dieses System notwendig ist, um den Europäische Fussball noch mehr zu regulieren?

J-L B : Wir sind schon zu lange im « Hubris », dem Übermass. Wie alle Blasen wird auch diese letztendlich platzen. Der professionnelle Sport lebt in den Sternen, mit den Füssen im Treibsand. Man muss verstehen, dass hinter der Folklore und den grossen Autos die Geldwäsche und Petrodollars überwiegen, auch wenn viele Menschen in den schlimmsten Zuständen hier wohnen. Wollen wir dem gegenüber gleichgültig sein? Es ist notwendig, Regeln zu setzen. Zuerst müssen wir also schauen, woher das Geld kommt. Anschliessend fragen auch die Clubs nach Gehaltstabellen. In diesem Sinne bieten die Think tanks den Akteuren eine Laufkarte und stellen jeden vor diese Widersprüche, vor seine eigene Verantwortung.

 

L'Europe de la jeunesse et du sport - Toute l'Europe

Association Sport et Citoyenneté

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