Actualités

26/09/2011 Europa und Sie : Kampf gegen die Ölpest, Alzheimer und die Obdachlosigkeit

Jede Woche zieht Touteleurope.eu für Sie die Bilanz der Rolle der EU in Ihrem Leben, für ihre Rechte, Ihre Gesundheit, Ihr alltägliches Leben. Diese Woche wird vom Kampf die Rede sein : Kampf gegen die neuen Ölpesten, Kampf gegen Alzheimer und Kampf für eine europäische Strategie für die Obdachlosen.

Die EU-Abgeordneten gegen neue Ölpesten

Die Ölpest, die im Golf von Mexiko durch die Explosion der Öl-Plattform Deepwater Horizon im April 2010 geschah, hat ein neues Bewusstwerden in der EU zur Folge. Die EU-Abgeordneten haben während der letzten Plenarsitzung im Parlament einen neuen Entschluss über die Sicherung der Offshore Petroleum- und Gasaktivitäten genommen.

Die EU-Abgeordneten hatten schon im April 2010 einen Entschluss für die Aktion der EU in den Gebieten der Ölforschung und -Extraktion in Europa angenommen. Am 13 September haben sie ihren Willen gezeigt, die Ölunfälle zu bekämpfen. Um dies zu tun bietet dieser Entschluss eine Erlaubnis - Prozedur, die einem vorbeugenden Mechanismum gleicht.

Der Text sieht einerseits vor, dass die Betreiber eines neuen Ölfeldes einen Notfall-Plan vorlegen müssen, und somit auch ihre finanzielle Fähigkeit, im Fall eines Unfalls die nötigen Umweltschäden zu reparieren. Das Prinzip "Verschmutzer und Zahler" wurde andererseits von den Abgeordneten auf die gesamten Verschmutzungen für Gewässer und Biodiversität erweitert. Zuletzt wurden Massnahmen zum Schutz der denunzierenden Personen eingerichtet. Das Personal der Unternehmen könnte somit jede Bresche im Bereich der Sicherheit denunzieren, und dies in anonymer Art und Weise.

Die Europäischen Abgeordneten schätzten ein, dass die Europäische Agentur die Koordinierungsfunktion für eine Antwort während eines  Unfalls übernehmen soll. Die Europäische Kommission hat den Willen unterstrichen, einen Textvorschlag für diesen Herbst vorzuschlagen.

Die EU verstärkt seinen Kampf gegen die Alzheimer Krankheit

Anlässlich des internationalen Tages gegen die Alzheimer-Krankheit verstärkt die EU seinen Kampf gegen diese Krankheit. Die europäische Strategie, die 2008 mit einer Initiative der französischen Präsidentschaft des Rats der EU startete, hatte zur Folge die Erstellung von mehreren Programmen, die viele EU Mitgliedstaaten versammelten.

Das gemeinsame Programm der neurodegenerativen Krankheiten (JPND) wird von Frankreich koordiniert und vereint 23 Europäische Länder. Es bietet die Möglichkeit, die Finanzierungen der Länder zusammen zu bringen, um so die Forschung effizienter zu betreiben. Es fördert ebenfalls Zusammenarbeiten zwischen Forschern in Humanwissenschaften und Klinischer Forschung.

Das Projekt Alcove (Alzheimer’s Cooperative Valuation in Europe) versammelt 19 Mitgliedsstaaten und wird finanziell von der Europäischen Kommission unterstützt. Dieses Projekt wird ebenfalls von Frankreich koordiniert. Es zielt auf den positive Austausch von Erfahrungen im Bereich der Lebensqualität und der Autonmie der Kranken.

Zuletzt ist die Initiative der innovativen Medikamente (IMI) das ambitionierteste Projet der EU in diesem Feld. Es erlaubt die Entwicklung von neuen Prozeduren im Bereich Medikamenten-Test. Das Projekt wird in Höhe von 9,7 Millionen Euro von der Europäischen Kommission unterstützt.

Europäische Strategie für Obdachlose

Im aktuellen Kontext der wirtschaftlichen Krise hat der Obdachlosen-Entschluss, der am 14 September im Europäischen Parlament abgestimmt wurde, die direkten Konsequenzen der Krise in den Vordergrund gestellt. Wegen der Verabschiedung der Sparmassnahmen stieg die Zahl der Obdachlosen drastisch in einigen Mitgliedsstaaten der EU (Portugal, Griechenland, Italien, Grossbritannien, Spanien).

Auch wenn dies die Kompetenzen der Mitgliedsstaaten bleiben, haben die europäischen Abgeordneten gefordert, dass die Kommission bestimmte Massnahmen gegen dieses Phänomen nimmt. Für das Europäische Parlament werden diese vor allem finanzieller Art sein, wie zum Beispiel der schon existierende EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Dieser Fonds hilft unter anderem dem öffentlichen Dienst und den Verbänden, Unterkünfte für die Obdachlosen zu finden.

Dieser wichtige Schritt muss nun von der Kommission bestätigt werden. Der Vorschlag wird in der Tat den Regierungen die Chance geben, “selbst ihre Verantwortungen zu nehmen”, unterstrich die EU Abgeordnete Karima Delli (Grüne/ALE)


Erfahren Sie mehr

Ajoutez un commentaire

* - champ obligatoire

*



Image CAPTCHA pour prévenir l'utilisation abusive
Si vous ne pouvez lire toutes les lettres ou chiffres, cliquez ici.
*
*

Lire la charte