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03/10/2011 Europa und Sie : Mobilisation für die Verkehrssicherheit, Werbung für ein touristisches Europa und Veränderung der Europäischen Schulen

Jede Woche zieht Toute l’Europe für Sie die Bilanz über die Geschehnisse der Europäischen Union, was sie für Sie macht, für Ihre Rechte, Ihre Gesundheit, Ihren Alltag. Diese Woche drehen die Aktivitäten der EU-Abgeordneten vor allem um die Verkehrssicherheit, um ihren Wunsch, Europa als erstes touristisches Ziel fördern möchte, und die Änderung an den Europäischen Schulen.


Die Verkehrssicherheit verstärken

Am Dienstag, den 27 September 2011 schlossen die EU-Abgeordneten mit grosser Mehrheit einen Entschluss zur Verkehrssicherheit auf europäischer Ebene ab. So haben sie an die hundert Massnahmen in den Bereichen Vorbeugung und Repression bei der Verkehrssicherrheit angenommen. Sie errinern ebenfalls die Kommission daran, einen vierten Aktionsplan zu erarbeiten, da “nur 27,5% der erdachten Massnahmen [durch den aktuellen Aktionsplan] in die Tat umgesetzt wurden.

"Wir fordern unter anderem eine harmonisierte Analyse der Unfall-/ und Verletzungsgründe ebenso wie einen Austausch der Daten innerhalb der EU, mit einem hohen Schutz des Privatlebens", unterstrich der Berichterstatter dieser Resolution, Dieter-Lebrecht Koch (Europäische Volkspartei).

Konkret bedeutet dies, dass die EU-Abgeordneten viel Wert auf die Einrichtung der "Toleranz Null" im Bereich Alkohol für die jungen Fahrer legen. Sie wünschen ebenfalls die Einrichtung eines Anti-Anfahren Ethylotest im professionellen Transport. Die Eingrenzung in den Wohngebieten könnte auf 30 Stunden Kilometer in den Mitgliedsstaaten harmonisiert werden. Eine Harmonisierung der Verkehrsschilder und Regeln wurde bis 2013 erfragt.

Die EU-Abgeordneten haben ebenfalls die Richtlinie über den grenzüberschreitenden Austausch von Informationen im Hinblick auf den Verstoss der Verkehrsregeln zwischen den Behörden der EU-Mitgliedsstaaten begrüsst.

 

Erlaubter Prozentsatz von Alkohol am Steuer in der EU :

 

  • 0,9 mg/ml auf Zypern,
  • 0,8 mg/ml in Irland, Malta, Luxembourg und Grossbritannien
  • 0,5 mg/ml in Deutschland, ÖSterreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Spanien, FInnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Portugal und Slovenien
  • 0,4 mg/ml in Littauen,
  • 0,2 mg/ml in Polen und Schweden.

Europa, erstes touristisches Ziel
Während der gleichen Sitzung hat das Parlament einen Entschluss für einen neuen politischen Rahmen für den europäischen Tourismus abgeschlossen. Mitten in der Wirtschaftskrise geht es diesem Sektor sehr gut und "schafft es besser als andere" unterstrich der Berichterstatter Carlo Fidanza (EVP).

Die EU-Abgeordneten haben sich für eine Gestaltung eines "Europa"-Labels für die Werbung Europas als erstes touristisches Ziel der Welt positioniert. Die Mitgliedsstaaten, die regionalen und lokalen Behörden ebenso wie die nationalen Agenturen des Tourismus könnten somit die Empfänger dieses Labels sein. Dies hätte vor allem zum Ziel, den wirtschftlichen Mehrwert vom Tourismus in Europa in den Vordergrund zu stellen. In der Tat trägt der Tourismus mit 10% zum BIP und 12% zu den Jobs innerhalb der EU bei.

Neben der Gestaltung eines "Europäischen Label für den Qualitätstourismus" und einer "europäischen Tourismus-Charta", mit einem gemeinsamen Basis für die Passagier-Rechte, sieht das Parlament vor, progressiv die Klassifkations-Systeme der Hotel-Einrichtungen innerhalb der EU zu harmonisieren und den Steuersatz verringern, angelehnt an die touristischen Produkte.

Die EU-Abgeordneten haben die Rehabilitierung der touristischen Gegenden hervorgebracht, dank der Vergebung von strukturellen Fonds. Sie denken in der Tat, dass ein qualitativ hochwertiger Tourismus, der sich an die multikulturelle Dimension Europas anlehnt, auf lokaler Ebene neue Jobs gründen könnte.

 

Das veränderte Schulsystem

Die EU-Abgeordneten haben die Veränderung der europäischen Schulen angenommen, die von dem EVP Berichterstatter Jean-Marie Cavada vorgeschlagen wurde. Zu Beginn erlaubten diese Einrichtungen den Kindern von Europäischen Agenten, in ihrer Muttersprache unterrichtet zu werden.

Der Entschluss öffnet diese Schulen auch für andere Kinder der Europäischen Union, bringt die europäischen Werte hervor, die innerhalb dieser Schulen präsent sind, und lädt die Mitgliedstaaten ein, dies als Beispiel für ihr Schulsystem zu betrachten. Die Pilotschulen könnten somit eingesetzt werden, um den Zugang zu den Europastudien oder dem Europäischen Abitur in den verschiedenen Mitgliedsstaaten zu erleichtern.

Die Europa-Schulen existieren seit 1953, die erste wurde in Luxembourg eröffnet. Es gibt momentan 15 Europäische Schulen, die auf 7 Länder aufgeteilt sind. Sie ermöglichen eine Einschulung in einem multikulturellen und multilingualen Kontext.

Es war wichtig, ein europäisches Bildungsmodell in die nationalen Systeme einzuführen. Einerseits indem man Schulen entwickelt, die Kinder von Eltern, die keine Agenten sind, aufnimmt, und indem man neue Schulen mit der Initiative der Mitgliedsstaaten gestaltet. Dies gilt aber auch für nationale Schulen, mit der Einrichtung dieses von den Europaschulen ausgeliehene Konzept, unterstreicht Jean-Marie Cavada.

Die EU-Abgeordneten wünschten, dass das Europäische Abitur in allen Mitgliedstaaten anerkannt wird. Dieses Abitur wird den Schülern der Europa-Schulen ausgehändigt und ermöglicht den Eintritt in alle Europäischen Universitäten. Zugleich wurde ebenfalls ein Schulabschluss-Zertifikat für die Schüler, die sich einer professionnellen Filiale orientieren möchten, von den Abgeordneten erwünscht.

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