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16/06/2011 Web-Revue : eine « grüne » Woche im Europäischen Parlament

Grün war heute die Ehrenfarbe während der Juni-Plenarsitzung. Zuerst schwang eine Gurke mitten in der Diskussion über die tödliche Bakterie hervor. Dann waren einige Euroskeptiker grün vor Wut gegenüber der anti-britisch betrachteten Aussage von Guy Verhofstadt. Zuletzt lief noch ein grüner Bär durch die Flure des Europäischen Parlaments.

Am Dienstag den 7 Juni hat der EU-Abgeordnete Francisco Sosa Wagner Aufsehen erregt. Fotographien von ihm gingen durch das Web. Warum? Weil ein EU-Abgeordneter, der eine Gurke im Plenarsaal hin und herschwingt, nicht alle Tage zu sehen ist.

Die Fotographie dieses Spaniers, mit Kophörern auf den Ohren und Gurke in der rechten Hand, wurde in ganz Europa von den Medien übernommen, sogar über den Atlantik hinaus in Kanada. Ein französischer Radiosender, Europe 1, nennt ihn sogar "den Pasionaria der spanischen Gurke".

Clash : Verhofstadt versus Gro?britannien

Mit der Krise haben die Mitgliedsstaaten als einzige Wirtschaftspolitik den Sparplan. Dies impliziert ein Status Quo der gemeinsamen Ausgaben in der EU, und sogar eine Reduzierung des Europäischen Budgets. Aber das EU-Parlament hat gerade am Mittwoch, den 8 Juni, einen Bericht abgestimmt, wo er für eine Erhöhung von 5% für das nächsten Budget plädiert. Während dieser Debatte hat Guy Verhofstadt (der liberalen ALDE) den Zorn der britischen Abgeordneten erweckt.

Er hat einen von der britischen Regierung verfassten Brief vorgestellt, der seine Enttäuschung gegenüber dem parlamentarischen Bericht für die Budget-Erhöhung darstellt. Der belgische ex-Vize-Minister schlie?t daraus, dass "wir einen guten Bericht haben". Aufbauend auf diesen Angriff gegen die Regierung der Majestät erklärt er, dass die Regierung "keine Erhöhung des mehrjährigen EU-Haushaltsplan möchte, ihn aber jedoch auf seinem aktuellen Stand lassen möchte. (…) Wenn Grossbritannien sparen will, so sollte es besser den Euro einführen !"

"Shocking" jenseits des Ärmel-Kanals, wo der konservative EU-Abgeordnete Daniel Hannan (ECR) zu dieser Deklaration eine eher blutige Notiz auf seinem Blog, der von "The Telegraph" beherbergt wird, verfasst hat.

Ein grüner Bar in den Fluren des Europäischen-Parlaments

Das Europäische Parlament ist wirklich die Inkarnation der Europäischen Devise : geeingt in der Vielfältigkeit. Das beste Beispiel hierfür ist, dass man au?er den EU-Abgeordneten, den Journalisten, den Assistenten, den Schülerklassen aller Welt.. nun auch noch grüne Bären in den Gängen des EU-Parlaments in Strasburg antrifft.

Es ist der EU-Abgeordnete Sven Giegold, der für diese Ma?nahme, die seiner Meinung "das beste Werkzeug für die Pressebeziehungen sind", ursächlich ist. In einem auf der Website der Grünen veröffentlichte Video bestätigt er, dass dieses grosse Plüschtier nicht von Kindern realisiert wurde. Sehen Sied das Video hier

Wie dem auch sei, dieser Bär hat den gleichen Effekt wie sein Artgenosse, der vor ein paar Wochen für die Werbekampagne Pro Infirmis "Rapprochez-vous" benutzt wurde : jeder möchte ihn in seine Arme nehmen, unter anderen der grüne EU-Abgeordnete Jan Albrecht.


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